Hreflang-Tag-Generator
Macht aus Ihren Sprach- und Adresspaaren wechselseitige hreflang-Tags mit Selbstreferenz und der x-default-Zeile. Dieselbe Ausgabe gibt es auch im Sitemap-Format.
- Anmeldung nötigMitgliedschaft ist kostenlos
- Im Paket Pro freigeschaltet100 Analysen pro Tag
- Wird im Verlauf gespeichertÜber Ihr Konto abrufbar
Worauf schaut dieses Werkzeug?
Alles, was man von Hand leicht falsch schreibt, fertig erzeugt: Meta-Tags, Schema, robots.txt, Sitemap und Weiterleitungsregeln.
- Ein wechselseitiger Tag-Satz für jede Seite
- x-default-Zeile inklusive
- Zwei Ausgaben: HTML und XML-Sitemap
- Ungültige Sprachcodes werden gemeldet
Was dieses Werkzeug misst
Hreflang verbindet die Sprachfassungen desselben Inhalts. Richtig gesetzt sieht ein Besucher aus Deutschland die deutsche Seite, einer aus der Türkei die türkische, und keine gilt als Dublette. Falsch gesetzt verwirft Google das gesamte Cluster.
Was Cluster meist zerstört, ist fehlende Gegenseitigkeit. Zeigt die türkische Seite auf die englische, die englische aber nicht zurück, bleibt die Verbindung einseitig und ungültig. Deshalb erzeugt das Werkzeug genau einen Tag-Satz, den Sie auf jede Seite der Liste kopieren.
Sprachcodes werden auf ihr Format geprüft. “tr”, “en-US” und “zh-Hant-TW” bestehen; “tr_TR”, “deutsch” und “en-UK” gelten als Fehler. Mindestens zwei Zeilen, höchstens 100 pro Durchlauf.
So nutzen Sie es
- 1
Für jede Sprache die vollständige Adresse eintragen
Zeilenformat “Sprachcode | Adresse”. Entsprechungen paaren: die türkische Leistungsseite mit der englischen Leistungsseite, nicht mit der englischen Startseite.
- 2
Regionscode nur setzen, wenn er sich lohnt
“de” deckt alle Deutschsprachigen ab. “de-AT” zielt allein auf Österreich und braucht eine wirklich eigene Seite. Identischen Inhalt auf zwei Regionscodes zu verteilen verdoppelt die Arbeit, nicht den Ertrag.
- 3
x-default festlegen
Die Seite für Besucher, deren Sprache zu keinem Eintrag passt. Bleibt sie leer, folgt ein Hinweis; üblich sind die Standardsprache oder eine Sprachauswahl.
- 4
Den Block auf jede Seite kopieren
Der erzeugte Satz ist für alle Seiten des Clusters identisch, und jede Seite verweist auch auf sich selbst. Bauen Sie keinen eigenen Satz pro Seite, genau daran zerbrechen Cluster.
- 5
Mit der Hreflang-Prüfung kontrollieren
Prüfen Sie nach der Veröffentlichung zwei verschiedene Seiten des Clusters. Bei funktionierender Gegenseitigkeit melden beide dasselbe Cluster.
Wann Sie es einsetzen
- Wenn eine türkische Website eine englische oder deutsche Fassung bekommt.
- Wenn dieselbe Sprache in mehreren Ländern ausgespielt wird und geklärt werden muss, welche Seite wo erscheint.
- Wenn die Search Console “Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag” meldet.
- Wenn auf einer mehrsprachigen Website die falsche Sprachfassung rankt.
Das Ergebnis lesen
Wohin die HTML-Ausgabe gehört
In den <head> jeder Seite des Clusters, neben die übrigen Meta-Tags. Im <body> wirken die Tags nicht. Ab dreistelliger Seitenzahl auf die Sitemap-Variante wechseln.
Wohin die XML-Sitemap-Variante gehört
Die zweite Ausgabe ist eine Sitemap, die je Adresse alle Alternativen in einem <url>-Block trägt. Ins Wurzelverzeichnis legen und in der Search Console einreichen. Das ist leichter als Hunderte Link-Tags pro Seite.
Im Next.js-Projekt
Statt Tags von Hand auszugeben, füllen Sie alternates.languages im Metadata-Objekt der Seite; Next.js erzeugt die Link-Elemente selbst. In Projekten mit next-intl stammen die übersetzten Pfade aus der Routing-Konfiguration.
Fehler bei ungültigem Sprachcode
Ein Unterstrich (tr_TR) oder ein erfundener Ländercode (en-UK statt en-GB) besteht die Prüfung nicht. Ein einziger ungültiger Code entwertet das ganze Cluster für diese Seite.
Konflikt mit dem Canonical
Jede Sprachfassung muss auf sich selbst kanonisieren. Zeigt das Canonical der deutschen Seite auf die türkische, indexiert Google die deutsche Fassung nie, und der Hreflang-Block läuft ins Leere.
Fragen zu Hreflang-Tag-Generator
Nicht direkt. Es bringt die richtige Sprache vor die richtigen Nutzer, senkt dadurch die Absprungrate und verhindert, dass sich Fassungen als Dubletten gegenseitig verdrängen.
Nein. “de-DE” und “de-AT” sind zwei Mitglieder eines Clusters, keine konkurrierenden Cluster. Bei nahezu gleichem Inhalt lohnt die Trennung aber nicht; eine “de”-Fassung ist pflegeleichter.
Das Werkzeug liest 100 Zeilen pro Durchlauf. Praktisch begrenzt das Seitengewicht: Zehn Sprachen an Link-Tags blähen den head-Bereich auf, dann gewinnt die Sitemap-Variante.
Nutzer anhand der IP umzuleiten ist keine gute Idee: Crawler kommen meist aus den USA und sähen nur diese Fassung. Überlassen Sie die Wahl den Nutzern, Hreflang zeigt in der Suche ohnehin die passende Fassung.
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